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Unterhalt wenn das Kind volljährig wird


Kinder haben gegen ihre Eltern grundsätzlich einen Unterhaltsanspruch auch nach dem 18. Lebensjahr, wenn sie sich weiter in einer allgemeinen Schulausbildung (z.B. Gymnasium) oder in Berufsausbildung bzw. Studium befinden. "Aber ab 18 ändern sich Berechnung und Haftung", wendet Rechtsanwalt Mike Lörtzing von der Rechtsanwälte Girardot Lörtzing Zocher

Partnerschaftsgesellschaft in Ilmenau ein. So haften ab 18 beide Elternteile für den Unterhalt gemeinsam im Verhältnis ihrer Einkommen und nicht mehr nur ein Elternteil, den Eltern steht für den Ausbildungsunterhalt ein höherer Selbstbehalt zu, das Kindergeld wird in voller Höhe angerechnet, das Kind muss mögliche Ausbildungsförderung in Anspruch nehmen, usw. Was also tun, wenn das Kind 18 wird?


Rechtsanwalt Mike Lörtzing klärt auf: "Der bisher barunterhaltspflichtige Elternteil kann von seinem volljährigen Kind den Nachweis verlangen, dass es sich in einer unterhaltsrechtlich zu berücksichtigenden Schul- oder Berufsausbildung befindet und er der Ausbildung zielstrebig nachgeht. Möchte das Kind weiter Unterhalt haben, muss es auch darlegen und ggf. beweisen, welches genaue Einkommen der andere Elternteil hat, der ab 18 auch für den Unterhalt mit einzustehen hat", so der Anwalt. Die Beweislast liegt beim Kind und zwar auch, wenn es bereits eine vollstreckbare Unterhaltsurkunde aus der Zeit der Minderjährigkeit gibt. (BGH, Beschluss vom 07.12.2016, Az. XII ZB 422/15). Kann der bzw. die Volljährige nicht darlegen und beweisen, in welchem Verhältnis beide Elternteile Unterhalt schulden und wie sich dieser berechnet, geht dies zum Nachteil des Kindes und der Unterhalt ist auf Antrag des Kindesvaters herabzusetzen oder ganz aufzuheben.

Kinder haben gegen ihre Eltern grundsätzlich einen Unterhaltsanspruch auch nach dem 18. Lebensjahr, wenn sie sich weiter in einer allgemeinen Schulausbildung (z.B. Gymnasium) oder in Berufsausbildung bzw. Studium befinden. "Aber ab 18 ändern sich Berechnung und Haftung", wendet Rechtsanwalt Mike Lörtzing von der Rechtsanwälte Girardot Lörtzing Zocher Partnerschaftsgesellschaft in Ilmenau ein. So haften ab 18 beide Elternteile für den Unterhalt gemeinsam im Verhältnis ihrer Einkommen und nicht mehr nur ein Elternteil, den Eltern steht für den Ausbildungsunterhalt ein höherer Selbstbehalt zu, das Kindergeld wird in voller Höhe angerechnet, das Kind muss mögliche Ausbildungsförderung in Anspruch nehmen, usw. Was also tun, wenn das Kind 18 wird?

Rechtsanwalt Mike Lörtzing klärt auf: "Der bisher barunterhaltspflichtige Elternteil kann von seinem volljährigen Kind den Nachweis verlangen, dass es sich in einer unterhaltsrechtlich zu berücksichtigenden Schul- oder Berufsausbildung befindet und er der Ausbildung zielstrebig nachgeht. Möchte das Kind weiter Unterhalt haben, muss es auch darlegen und ggf. beweisen, welches genaue Einkommen der andere Elternteil hat, der ab 18 auch für den Unterhalt mit einzustehen hat", so der Anwalt. Die Beweislast liegt beim Kind und zwar auch, wenn es bereits eine vollstreckbare Unterhaltsurkunde aus der Zeit der Minderjährigkeit gibt. (BGH, Beschluss vom 07.12.2016, Az. XII ZB 422/15). Kann der bzw. die Volljährige nicht darlegen und beweisen, in welchem Verhältnis beide Elternteile Unterhalt schulden und wie sich dieser berechnet, geht dies zum Nachteil des Kindes und der Unterhalt ist auf Antrag des Kindesvaters herabzusetzen oder ganz aufzuheben.

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